Zürcher Kalkbreite-Wettbewerb: Öffentliche Jurierung
Aktualisiert am 28.4.09: Die Ergebnisse des Wettbewerbs finden sie hier.
158 Architekturbüros hatten sich am Projektwettbewerb für Genossenschaftlichen Wohnungsbau auf dem Zürcher Kalkbreiteareal im Kreis 4 angemeldet. Dass nur 55 Büros abgegeben haben, wird im Blog von Hochparterre auf die fast unlösbaren Aufgabe zurückgeführt . Um Genossenschafterinnen und Genossenschaftern sowie interessierten Kreisen einen Einblick in den Jurierungsprozess zu ermöglichen, wird die Beurteilung der Projekte wird durch das Preisgericht öffentlich durchgeführt.
Interessierte sind als Zuhörende an den Sitzungen des Preisgerichts willkommen. Sie können an der Diskussion jedoch nicht teilnehmen. Die Teilnehmenden am Wettbewerb und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben diesen öffentlichen Beurteilungen fern zu bleiben, da unter allen Umständen die Anonymität der Arbeiten gewahrt bleiben muss.
Jurierung 1. Teil: Mittwoch, 4. Februar 2009 (9–12 Uhr, 14–17 Uhr)
Jurierung 2. Teil: Donnerstag, 5. Februar 2009 (9–12 Uhr, 14–17 Uhr)
Jurierung 3. Teil: Donnerstag, 26. Februar 2009 (9–12 Uhr, 14–17 Uhr)
Jurierung 4. Teil: Freitag, 27. Februar 2009 (9–12 Uhr, 14–17 Uhr)
Ort der öffentlichen Beurteilung: Ausstellungsraum Hallenbad Oerlikon, Wallisellenstrasse 100, 8050 Zürich-Oerlikon.





Müller Sigrist Architekten haben den den Wettbewerb für die Kalkbreite geonnen. Die Bilder und Pläne zum Projekt werden aber erst im April 2009 veröffentlicht. Von den neun Projekten in der Endrunde waren für die Jury am Ende nur zwei baubar. Müller Sigrist setzen sich gegen 55 Projekte im offenen Projektwettbewerb durch und schlagen eine einfache Idee vor: Durch ein straff organisiertes Gebäude windet sich eine innere Strasse durch das ganze Gebäude hoch und verbindet so alle Treppenhäuser. Sie ist manchmal durch Lichtschächte belichtet, führt auch nach Aussen und endet auf einer Dachterrasse. An dieser neu interpretierten Rue intérieure liegen die Gemeinschaftsküchen mit Balkonen.
Die Ränge:
1. Rang: Müller Sigrist Architekten, Zürich
2. Rang: Spoerri Thommen Architekten und Peter Habe, Zürich
3. Rang: Bernarth Widmer Architekten, Braendlin Kreiselmayer und Gianluca de Pedrini, Zürich
4. Rang: huggen berger fries, Zürich
5. Rang: Michael Meier und Marius Hug Architekten, Zürich
6. Rang: atelier ww, Zürich
7. Rang: Boltshauser Architekten
8. Rang: Hauenstein La Roche Schedler, Zürich
9. Rang: pool Architekten, Zürich