Kongresshaus Zürich – Betriebs- und Kommunikations-Konzept
Auftraggeber: Betriebsgesellschaft Kogresshaus Zürich; Herr Norbert Bolliger, Direktor
Strategische Fragen für die Übergangsphase 2005-20XX
Ab heute bis zur Betriebsaufnahme in den neuen Räumlichkeiten, befindet sich das Kongresshaus in einer Übergangsphase. Für diesen Zeitraum soll ein Betriebskonzept entworfen werden (Projekt „Transit“). Dabei stehen nachstehende strategische Fragen im Mittelpunkt:
Betriebliche / projektspezifische Fragen
- Müssen während dem Umbau- bzw. Neubau des Kongresshauses Ausweich- Räumlichkeiten gesucht und bezogen werden? Oder kann der Betrieb im Kongresshaus durch optimale Bewirtschaftung und partielle Anpassungen aufrechterhalten bleiben (ev. mit reduziertem Angebot)
- Inwiefern soll für die Übergangszeit nachfrage-orientiert geplant werden, inwiefern angebots-orientiert?
- Welche Leistungen sollen in der Übergangsphase aufrecht erhalten bleiben? Welche Kunden-Bedürfnisse sollen während der Übergangsphase abgedeckt werden?
- Welche funktionellen, räumlichen, erschliessungs- und sicherheitstechnischen Anforderungen sind an allfällige Ausweich- Räumlichkeiten zu stellen? Stehen räumlichen Alternativen während der Umbauphase zur Verfügung? Wie und wo könnten diese realisiert werden?
- Wie lässt sich das Angebot des Kongresshauses während der Umbauphase in den (touristischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen) Angebotsmix der Stadt Zürich integrieren?
- Ab welchem Zeitpunkt sollen allfällige alternative Räumlichkeiten in Betrieb genommen werden
- In welcher Form und unter welchen Bedingungen lassen sich der Betrieb und die Errichtung allfälliger alternativer Räumlichkeiten finanzieren?
- Wie und wenn in welcher Form ist eine Zusammenarbeit mit Tonhalle sinnvoll?
Kommunikative Fragen:
- Inwiefern kann die Übergangsphase zur Eigenprofilierung des Kongresshauses im nationalen und internationalen Wettbewerb genutzt werden? Wie kann die Übergangsphase imageprägend für das Kongresshaus umgesetzt werden? Welche Begleitmassnahmen (z.B. kommunikativer Art) sind nötig?
- Wie werden die Kunden/Gäste in der Übergangsphase angesprochen? Wie werden sie über die (zusätzlichen/alternativen) Angebote des Kongresshauses informiert? Wie werden die Kunden/Gäste in der Übergangsphase betreut?
- Besteht die Möglichkeit durch zusätzliche/alternative Angebote neue Kunden/Gäste anzusprechen? Wie sieht das Kundenprofil während und nach der Umbauphase aus?
- Wie kann die Übergangsphase umgesetzt werden, damit ein kontinuierlicher Spannungsaufbau bis zur Inbetriebnahme des neuen Kongresshauses erreicht wird – und das neue Haus auf einem gut vorbereiteten Boden starten kann?
- Wie kann aus der Umbauphase ein zusätzlicher (wirtschaftlicher, touristischer und städtebaulicher) Nutzen für die Stadt Zürich geschaffen und entsprechend kommuniziert werden?
- Wie lässt sich das (zusätzliche/alternative) Angebot des Kongresshauses während der Umbauphase in den kommunikativen Auftritt der Stadt Zürich integrieren?
- Wie können Politik, Verwaltung und Investoren von der Notwendigkeit und Richtigkeit der geplanten Massnahmen überzeugt werden?


