Öffentlichkeitsarbeit für Bauprojekte

Hochhaus in Stans - Dafür stehe ich mit meinem Namen

Hochhaus in Stans; Rüssli Architekten  (Visualisierung pd)

Hochhaus in Stans; Rüssli Architekten (Visualisierung pd)

In Stans soll ein Vier-Stern-Hotel mit einem Shoppingzenter enstehen – und einem 70-Meter-Turm. Dies plant der der Unternehmer  Hermann Beyeler. Beyeler hat bereits im letzten Jahr in Pratteln mit einem 200 Mio Projekt auf sich aufmerksam gemacht.

Hermann Beyeler aus Littau, Unternehmer, Investor und Kunstsammler,  scheut nicht die Öffentlichkeit. Und auch seine Projekte sind zumindest publikumswirksam. Am Dienstagabend hat er zusammen mit den den aktuellen Planungsstand zusammen mit Architekt Justin Rüssli sein neustest Projekt der Generalversammlung von Tourismus Stans vorgestellt. Geplant ist ein Hotel mit einem 70 Meter hohen Turm und bis zu 100 altersgerechten Wohnungen. In weissem Glas materialisiert wirke das Hochhaus, welches das Hotel beherbergt, wie ein Eiskristall – daher auch der gewählte Name «Kristall-Hybrid» – und definiere den Ort Stans Nord.

Der Investor als Garant und Zugpferd

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Wie bereits in Pratteln, steht der Name des Investors, Hermann Beyeler, im Mittelpunkt der Kommunikation. Als Garant und Triebfeder zugleich. Bemerkenswert ist das Gästebuch auf der Website des Ceres-Projektes. Hier wird der Versuch eines Dialogs mit der Bevölkerung gewagt - allerdings mangels Kommentatoren mit (noch?) eher beschränktem Erfolg. Bisher konnte Beyeler keines seiner Grossprojekte realisieren - seine Strategie könnte aber aufgehen,  zumal er, wie beim Projekt in Stans, auch auf  erfahrene Architekten setzt.

Renommierte Architekten

Rüssli Architekten zeichnen  unter anderem für den Neubau des Hotels Radisson beim Luzerner Bahnhof. Und auch in Sachen “Kristall- Fassaden” haben sie bereits Erfahrung. Zusammen mit dem New-Yorker Architekten Steven Holl haben sie den Neubau der Residenz der Schweizerischen Botschaft in Washington D.C. realisiert.  Das Wechselspiel von weiss und schwarz in der Botschafts-Fassade  sei - so die Architekten - inspiriert von den schneebedeckten Felsen der Schweizer Alpen. Für das Stanser Projekt lässt dies hoffen, dass sich die Vision der Architekten (siehe Bild oben) nicht nur auf dem Bildschirm realisieren lässt.

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