Öffentlichkeitsarbeit für Bauprojekte

Erweiterung Landesmuseum - vom Umgang mit Zahlen und Bildern

Fotomontage der Projektgegner. Düster...

Fotomontage der Projektgegner. Düster...

Vor einigen Tagen trat das Referendumskomitee “NEIN zur Zerstörung des Parks beim Landesmuseum” mit einer Medienkonferenz an die Öffentlichkeit. Inzwischen hat das Komitee aus Mitgliedern der Schweizerischen Gesellschaft für Gartenkultur, des Stadtzürcher und kantonalen Heimatschutzes auch Unterstützung von politischer Seite erhalten. Neben Vertretern der Grünen Partei meldete sich Christoph Mörgeli SVP zu Wort. Die Projketbefürworter werfen der Gegnern jedoch einen einen sehr kreativen Umgang mit Fakten vor.

Insbesondere eine Äusserung im Referat von Cristoph Mörgeli veranlasste nun das Befürworterkomitee zu einer Gegendarstellung. Die Behauptung, 20 % der Parkfläche des Platzspitzes werde geopfert, entbehre jeder Grundlage. Effektiv bebaut werden von den 36′400 m2 gerade mal 1′300 m2 (3.5%). Zudem wirft das Komitee Neues Landesmuseum den Gegnern vor, mit überholten Plänen und mit nachweislich manipulierten Fotomontagen arbeiten.

Emotionen lösen Argumente ab
Fakt ist: Dem Referendumskomitee bleiben nur noch knapp drei Wochen zum Eintreiben der notwendigen Unterschriften. Die Emotionalisierung der Kommunikation und die Zuspitzung der Argumente, bis hin zur masslosen Übertreibung, sind in dieser Phase üblich. Fakt ist aber auch, dass auf Basis düster eingefärbter Fotomontagen keine rationale Diskussion mehr möglich ist.

Getagged mit: ,

Kommentare schreiben